Interbus
BK4500
 
Interbus-Buskoppler mit LWL-Anschluss BK4500
Feldbussignaleingang
Feldbussignalausgang
Schalter für Signalweiterleitung
Konfigurationsschnittstelle
Power-LEDs
Einspeisung
Powerkontakte
Powerkontakte
Versorgung
Buskoppler
K-Bus

BK4500 | Interbus-Buskoppler mit LWL-Anschluss

Der Buskoppler BK4500 zeichnet sich durch einen Lichtwellenleiteranschluss aus. Er entspricht den Funktionen des Buskopplers BK4000 in Bezug auf die Busklemmen und die Feldbuseigenschaften. Durch die Lichtwellenleiter ist die Übertragung besonders störfest und absolut galvanisch getrennt.

Der Buskoppler BK4500 kann nach einer Umsetzung von Kupferkabel auf Lichtwellenleiter an jeder Stelle im Ring eingesetzt werden. Auf beide Schnittstellen des Buskopplers BK4000 kann ein RS422/LWL-Wandler aufgesteckt werden. Die Schnittstellen auf dem Buskoppler führen die notwendige 5-V-Spannung. Ist der BK4500 der letzte Slave im LWL-Ring, so ist der Schalter für die Signalweiterleitung einzuschalten.

Komplexe Signalverarbeitung für analoge I/Os, Wegmessung, …

Der Buskoppler BK4500 unterstützt den Betrieb aller Busklemmen. Der Umgang mit den analogen Ein-/Ausgängen unterscheidet sich für den Anwender nicht von dem mit anderen Baureihen. Die Information steht als Byte-Array im Prozessabbild des Automatisierungsgerätes zur Bearbeitung bereit.

Mit der Konfigurationssoftware KS2000 lassen sich die analogen und mehrfunktionalen Busklemmen anwendungsspezifisch anpassen. Die Register der analogen Busklemmen enthalten, je nach Typ, Temperaturbereiche, Verstärkungsfaktoren und Linearisierungskennlinien, die mit der KS2000 über den PC parametriert werden. Die Busklemme speichert die Einstellung spannungsausfallsicher und dauerhaft.

Wahlweise kann auch die Steuerung (SPS, IPC) die Konfiguration der Busklemmen durchführen. Über Funktionsbausteine (FB) wickeln die SPS oder der IPC in der Hochlaufphase die Konfiguration der gesamten Peripherie ab. Die Steuerung kann bei Bedarf die dezentral erstellten Konfigurationsdaten hochladen, um sie zentral zu verwalten und zu speichern. Durch den Austausch einer Busklemme wird keine Neueinstellung notwendig. Die Steuerung führt die gewünschte Einstellung nach dem Einschalten automatisch durch. Diese Funktionalität ist erreichbar durch den Einsatz der KS2000-Software.

Die Interbus-Koppler arbeiten mit dem Protokollchip SUPI3 und unterstützen die erweiterte Diagnose der Interbus-Master. Die byteweise Adressierung im Master wird ab der Generation G4 unterstützt.

Systemdaten Interbus | BK4500
Anzahl I/O-Stationen 256
Anzahl I/O-Punkte 4.096
Übertragungsmedium APF (Kunststoff)-Faser (1.000 µm)
Länge zwischen Stationen 1 m…40 m
Übertragungsraten 500 kBaud
Übertragungszeit ca. 1 ms bei 10 Modulen für je 32-Bit-Inputs/Outputs
Topologie Ring
Realisierung Doppelfaserring
LWL/Kupfer-Konverter RS422/LWL-Stecker
Technische Daten BK4500
Anzahl Busklemmen 64
Max. Byte-Anzahl Feldbus 64-Byte-Input und 64-Byte-Output
Digitale Peripheriesignale 512 Inputs/Outputs
Analoge Peripheriesignale 32 Inputs/Outputs
Konfigurationsmöglichkeit über KS2000
LWL-Stecker F-SMA
Spannungsversorgung 24 V DC (-15 %/+20 %)
Eingangsstrom 70 mA + (ges. K-Bus-Strom)/4, 500 mA max.
Einschaltstrom 2,5 x Dauerstrom
Empfohlene Vorsicherung ≤ 10 A
Stromversorgung K-Bus 1.750 mA
Powerkontakte 24 V DC max./10 A max.
Potenzialtrennung 500 Veff (Powerkontakt/Versorgungsspannung/Feldbus)
Gewicht ca. 170 g
Betriebs-/Lagertemperatur 0…+55 °C/-25…+85 °C
Relative Feuchte 95 % ohne Betauung
Vibrations-/Schockfestigkeit gemäß EN 60068-2-6/EN 60068-2-27/29
EMV-Festigkeit/-Aussendung gemäß EN 61000-6-2/EN 61000-6-4
Schutzart/Einbaulage IP 20/beliebig
Zubehör  
KS2000 Konfigurationssoftware zur erweiterten Parametrierung
Kabelsätze Kabelsätze und Stecker
Bestellangaben Beschreibung
BK4500 Interbus-Buskoppler mit LWL-Anschluss für bis zu 64 Busklemmen