













Der Buskoppler BK7000 verbindet das Bussystem ControlNet mit den modular erweiterbaren elektronischen Reihenklemmen. Eine Einheit besteht aus einem Buskoppler, einer beliebigen Anzahl von 1 bis 64 Klemmen und einer Busendklemme.
Der Buskoppler erkennt die angeschlossenen Klemmen und erstellt automatisch die Zuordnung der Ein-/Ausgänge zu den Worten des Prozessabbildes. Das erste Ein-/Ausgangssignal wird, von links beginnend, in das erste Bit eines Wortes (LSB) eingesetzt. Weitere Signale reiht der Buskoppler in dem Wort an. Eine klare Trennung von Ein- und Ausgängen wird eingehalten. Ist die Anzahl der Ein- oder Ausgänge größer als 16 Bit, beginnt der Buskoppler automatisch ein weiteres Wort.
ControlNet ist seit 1997 ein offenes Feldbussystem. Am Coax-Leiter-Bus können bis zu 99 Stationen betrieben werden. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 5 MBit/s. Das ControlNet-Protokoll erlaubt, zyklische und azyklische Daten ohne gegenseitige Beeinflussung über den Bus auszutauschen. Der Buskoppler BK7000 unterstützt den Einsatz redundanter Buskabel und verfügt über einen Network-Access-Port (NAP) zur direkten Ankopplung von ControlNet-Tools. Firmware-Updates können über die Konfigurationsschnittstelle durchgeführt werden.
Der Buskoppler BK7000 unterstützt den Betrieb aller Busklemmen. Der Umgang mit den analogen Ein-/Ausgängen unterscheidet sich für den Anwender nicht von dem mit anderen Baureihen. Die Information steht als Byte-Array im Prozessabbild des Automatisierungsgerätes zur Bearbeitung bereit.
Mit der Konfigurationssoftware KS2000 lassen sich die analogen und mehrfunktionalen Busklemmen anwendungsspezifisch anpassen. Die Register der analogen Busklemmen enthalten, je nach Typ, Temperaturbereiche, Verstärkungsfaktoren und Linearisierungskennlinien, die mit der KS2000 über den PC parametriert werden. Die Busklemme speichert die Einstellung spannungsausfallsicher und dauerhaft.
Wahlweise kann auch die Steuerung (SPS, IPC) die Konfiguration der Busklemmen durchführen. Über Funktionsbausteine (FB) wickeln die SPS oder der IPC in der Hochlaufphase die Konfiguration der gesamten Peripherie ab. Die Steuerung kann bei Bedarf die dezentral erstellten Konfigurationsdaten hochladen, um sie zentral zu verwalten und zu speichern. Der Austausch einer Busklemme erfordert keine Neueinstellung. Die Steuerung führt die gewünschte Einstellung nach dem Einschalten automatisch durch.
| Systemdaten | ControlNet | BK7000 |
|---|---|
| Anzahl I/O-Stationen | 99 (pro Link) |
| Anzahl I/O-Punkte | steuerungsabhängig |
| Übertragungsmedium | Coax-Leiter-RG-6, optional redundant ausgeführt |
| Max. Kabellänge | 250…1.000 m pro Segment |
| Übertragungsraten | 5 MBaud |
| Technische Daten | BK7000 |
|---|---|
| Anzahl Busklemmen | 64 |
| Max. Byte-Anzahl Feldbus | 512-Byte-Input und 512-Byte-Output |
| Digitale Peripheriesignale | 512 Inputs/Outputs |
| Analoge Peripheriesignale | 256 Inputs/Outputs |
| Konfigurationsmöglichkeit | über KS2000 |
| Übertragungsraten | 5 MBaud |
| Businterface | 2 x BNC-Buchse + NAP |
| Spannungsversorgung | 24 V DC (-15 %/+20 %) |
| Eingangsstrom | 70 mA + (ges. K-Bus-Strom)/4, 500 mA max. |
| Einschaltstrom | 2,5 x Dauerstrom |
| Empfohlene Vorsicherung | ≤ 10 A |
| Stromversorgung K-Bus | 1.750 mA |
| Powerkontakte | 24 V DC max./10 A max. |
| Potenzialtrennung | 500 Veff (Powerkontakt/Versorgungsspannung/K-Bus) |
| Gewicht | ca. 170 g |
| Betriebs-/Lagertemperatur | 0…+55 °C/-25…+85 °C |
| Relative Feuchte | 95 % ohne Betauung |
| Vibrations-/Schockfestigkeit | gemäß EN 60068-2-6/EN 60068-2-27/29 |
| EMV-Festigkeit/-Aussendung | gemäß EN 61000-6-2/EN 61000-6-4 |
| Schutzart/Einbaulage | IP 20/beliebig |
| Zubehör | |
|---|---|
| KS2000 | Konfigurationssoftware zur erweiterten Parametrierung |
| Kabelsätze | Kabelsätze und Stecker |
| Bestellangaben | Beschreibung |
|---|---|
| BK7000 | ControlNet-Buskoppler für bis zu 64 Busklemmen |