Busklemmen

Systemeigenschaften

Aufbau

Die robusten Gehäuse, die sichere Kontaktierung sowie die solide Elektronik sind kennzeichnend für Beckhoff-Komponenten. Eine Busklemmenstation besteht aus einem Buskoppler und bis zu 64 elektronischen Reihenklemmen. Mit dem System der Klemmenbusverlängerung ist ein maximaler Ausbau von bis zu 255 räumlich verteilten Busklemmen möglich.

An den Buskoppler werden die elektronischen Reihenklemmen angesteckt. Die Kontaktierung erfolgt beim Einrasten, ohne einen weiteren Handgriff. Dabei bleibt jede elektronische Reihenklemme einzeln austauschbar und lässt sich auf eine Normprofilschiene aufsetzen. Neben dem waagerechten Einbau sind, in den meisten Fällen, alle anderen Einbauarten erlaubt.

Die Beckhoff Busklemmen passen sich mit ihrer Außenkontur technisch perfekt den Abmessungen von Klemmenkästen an. Eine übersichtliche Anschlussfront mit Leuchtdioden für die Statusanzeige, einsteckbare Kontaktbeschriftung und herausziehbare Beschriftungsfelder sorgen für Klarheit vor Ort. Die Dreileitertechnik, ergänzt durch einen Schutzleiteranschluss, ermöglicht die direkte Sensor-/Aktorverdrahtung.

 

Freier Signalmix

Mit rund 400 verschiedenen Busklemmen gilt das Beckhoff-I/O-System als das wohl umfangreichste auf dem Markt. Die Komponenten erlauben dem Anwender, frei mischbare Signalzusammenstellungen je Station zu betreiben. Damit kann ein einziger dezentraler Ein-/Ausgangsknoten alle benötigten Signale abbilden.

Für alle in der Automatisierungswelt vorkommenden digitalen und analogen Signalformen stehen entsprechende Busklemmen bereit: für Ströme und Spannungen mit standardisierten Signalpegeln sowie für PT100- und Thermoelementsignale. Über Busklemmen mit serieller Schnittstelle, gemäß RS232, RS485 oder 20 mA TTY, lassen sich intelligente Geräte anschließen.

Die feine Granularität der Busklemmen ermöglicht außerdem die bitgenaue Zusammenstellung der benötigten I/O-Kanäle. Die digitalen Busklemmen sind als 2-, 4-, 8- und 16-Kanal-Klemmen ausgeführt. Bei der 16-Kanal-Variante sind in einem Standardbusklemmengehäuse, auf einer Breite von nur 12 mm, digitale Ein- und Ausgangssignale ultrakompakt komprimiert. Die analogen Standardsignale ±10 V, 0 V…+10 V, 0…20 mA und 4…20 mA sind durchgängig als
1-, 2-, 4- und 8-Kanal-Variante in einem Standardgehäuse erhältlich. Bei der 8-Kanal-Variante sind in einem Standardbusklemmengehäuse, auf einer Breite von nur 12 mm, analoge Ein- und Ausgangssignale ultrakompakt komprimiert. Das System ist damit hochmodular und kann, bis auf einen Kanal genau, kostengünstig projektiert werden.

Die Klemmenmodule KMxxxx mit steckbarer Verdrahtung kombinieren z. B. 16, 32 oder
64 digitale I/Os auf kleinster Fläche bei hoher Packungsdichte.

 

Preiswert und klein

Die Beckhoff Busklemme bietet dem Anwender Feldbusunabhängigkeit, Reihenklemmenbauform und freies Mischen von digitalen und analogen Signalen, beginnend mit ein bzw. zwei Signalen pro Klemme. Die Beckhoff Busklemme ersetzt herstellerspezifische Bauformen und alle Zwischenklemmstellen. Die Busklemme sorgt für Transparenz und Flexibilität; Unterverteiler und Klemmenkästen werden kleiner, preiswerter und können teilweise sogar entfallen. Anlagen und Maschinen, die mit der Beckhoff Busklemme ausgerüstet sind, bieten deutliche Wettbewerbsvorteile.

 

Projektierung und Parametrierung

Bei Verwendung der Beckhoff-Automatisierungssoftware TwinCAT können die I/O-Stationen komfortabel über den TwinCAT System Manager eingebunden und parametriert werden. Als „Konfigurationszentrale“ setzt der System Manager die SPS-Programme und die angeschlossenen I/O-Kanäle miteinander in Beziehung.