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IPxxxx-, IL230x-B400 | Feldbus-Box-Module für Interbus

Interbus wurde speziell für den Einsatz in Maschinensystemen entwickelt und ist in der DIN E19258/EN50170 spezifiziert. Beim Interbus-System handelt es sich um eine Ringstruktur mit einer aktiven Kopplung zwischen den Teilnehmern. Das Buszugriffsverfahren ist ein reines Master-Slave-System. Die Daten vom Master zu den Slaves laufen wie in einem großen Schieberegister durch. Der sogenannte Fernbus kann maximal 512 Teilnehmer unterstützen, wobei die Reichweite zwischen den Slaves 400 m betragen kann. Somit ist eine Gesamtausdehnung von 3 km mit Kupferkabel möglich. Jeder Slave wirkt aufgrund seiner aktiven Kopplung wie ein Repeater, der das Signal neu „auffrischt“. Der Fernbus verwendet ein 6-adriges Kabel und die RS485-Physik. Die Datenübertragung beträgt 500 kBaud. Die Parametrierung des Interbus ist denkbar einfach, da er seine angeschlossenen Stationen selbstständig durch einen Identifikationszyklus einlesen kann. Damit erkennt der Master, welche und wieviele Teilnehmer angeschlossen sind.

Jeder Hersteller von Interbus-Geräten muss diese vom Interbus Club e.V. zertifizieren lassen. Dadurch ist ihre Kompatibilität gewährleistet und die Geräte können in jedes Interbus-System eingebunden werden.

Konfiguration

Die Konfiguration wird beim Interbus durch einen Identifikationszyklus gestartet. Damit erkennt der Master automatisch alle angeschlossenen Geräte. Die Identifizierung geschieht durch einen Identifikationscode, der in jedem Teilnehmer gespeichert ist, und einen Längencode, der die Länge der zu übertragenen Daten beinhaltet.

Diagnose

Die umfangreichen Diagnosefunktionen der Beckhoff-Interbus-Geräte ermöglichen die schnelle Fehlerlokalisierung. Der Status der Netzwerkverbindung, der Gerätestatus, der Status der Ein- und Ausgänge sowie der Spannungsversorgung werden mit LEDs dargestellt.

Kabel

Das Programm umfasst Feldbuskabel, Stromversorgungskabel, feldkonfektionierbare Stecker/Buchsen und Sensorkabel.

Kompakt Box

Kompakt-Box-Module für Interbus gibt es für alle relevanten Industriesignale. Neben digitalen und analogen Ein-/Ausgabebaugruppen samt Thermoelement- und RTD-Eingängen umfasst das System Inkremental-Encoder-Interfaces für die Weg- und Winkelmessung sowie serielle Schnittstellen für die Lösung vielfältiger Kommunikationsaufgaben.

Koppler Box

Die Interbus-Koppler-Box sammelt die I/O-Daten über die störsichere IP-Link-Lichtleiterverbindung von den Erweiterungs-Box-Modulen ein. Sie erkennt die angeschlossenen Baugruppen und sortiert die Ein- und Ausgangsdaten automatisch ins Prozessabbild. Die Datenkonsistenz sowie die klare Trennung von Ein- und Ausgangsdaten sind gewährleistet. Die Koppler Box verfügt über vier digitale Ein- und vier digitale Ausgänge, alle anderen Signalformen stehen als Erweiterungs-Box zur Verfügung.

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