Cybersicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess, der weit über die Entwicklung von Produkten und sogar noch über deren Auslieferung hinausgeht. Deswegen verfolgt Beckhoff einen ganzheitlichen Ansatz und verankert Cybersicherheit in klaren Verantwortlichkeiten, konsequenten Entwicklungsprozessen und der langfristigen Betreuung seines Portfolios. Auf diese Weise werden regulatorische Anforderungen mit einem klaren Anspruch verbunden: Kunden sollen sich dauerhaft auf ihre Automatisierung und auf Beckhoff als Partner verlassen können.
Die Vernetzung von Maschinen und Anlagen verändert die Anforderungen an die Automatisierung grundlegend. Neben Leistung, Offenheit und Verfügbarkeit gewinnt der Schutz vor Cyberrisiken zunehmend an Bedeutung. Gesetzliche Vorgaben wie der Cyber Resilience Act (CRA) der EU schaffen dafür einen verbindlichen Rahmen. Für Beckhoff ist Cybersicherheit jedoch mehr als eine regulatorische Pflicht: Sie ist Teil der unternehmerischen Verantwortung für die langfristige Sicherheit und Verfügbarkeit von Automatisierungslösungen.
Verantwortung zentral verankern, Security dezentral umsetzen
Beckhoff verfolgt einen Ansatz mit zentraler Governance und dezentraler Umsetzung. Das bedeutet: Die Bedeutung von Cybersicherheit ist im Unternehmen strategisch verankert, während die Produktbereiche die Anforderungen praxisnah in ihre jeweiligen Entwicklungs- und Betreuungsprozesse überführen. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das Product Security Incident Response Team, kurz PSIRT. Es bewertet sicherheitsrelevante Informationen, koordiniert den Umgang mit gemeldeten Schwachstellen und sorgt für eine nachvollziehbare Kommunikation. So entsteht ein strukturierter Prozess, der Sicherheit nicht punktuell behandelt, sondern dauerhaft im Unternehmen verankert.
Sicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus
Cybersicherheit wird bei Beckhoff schon in der Produktentwicklung konsequent berücksichtigt und kontinuierlich weiterentwickelt. Die Prozesse orientieren sich dabei an anerkannten Cybersicherheits-Anforderungen. Damit wird Sicherheit zu einem festen Bestandteil des Produktlebenszyklus: von der Entwicklung über die Markteinführung bis zur langfristigen Betreuung. Regelmäßige Produkt-Updates und neue Gerätegenerationen im gleichen Formfaktor ermöglichen Nachrüstungen mit sehr geringem Anpassungsaufwand. Übrigens: Der industrielle Echtzeit-Ethernet-Standard EtherCAT – von Beckhoff entwickelt und längst weltweit verbreitet – verfügt „by design“ bereits über besondere Cybersicherheits-Fähigkeiten und eine integrierte Security-Architektur.
Besondere Aufmerksamkeit gilt natürlich auch dem bestehenden Portfolio. Beckhoff bewertet Produkte im Hinblick auf Regulatorien wie die EU-Maschinenverordnung, die IEC 62443 oder den CRA, verbessert sie bei Bedarf und strebt ihre langfristige Verfügbarkeit an. Kann ein Produkt technisch nicht weiterentwickelt werden, stehen Folgeprodukte und Empfehlungen für eine geordnete Migration zur Verfügung. Eine Abkündigung bleibt das letzte Mittel. Dieser Ansatz schafft Verlässlichkeit: Kunden erhalten nicht nur neue Produkte, sondern können darauf vertrauen, dass Beckhoff die Weiterentwicklung und Sicherheitsanforderungen bestehender Automatisierungslösungen langfristig im Blick behält.
Transparenz schafft Vertrauen
Eine wirksame Cybersicherheits-Strategie braucht nicht nur Prozesse, sondern auch transparente Kommunikation. Deshalb unterstützt Beckhoff seine Kunden mit Sicherheitsinformationen, Updates, Dokumentationen und praxisnahen Leitfäden. Security Advisories und weitere Informationen helfen Maschinenbauern und Betreibern, sicherheitsrelevante Entwicklungen frühzeitig einzuordnen und angemessen darauf zu reagieren. Zugleich bringt Beckhoff seine große Erfahrung in Fachverbände, Normungsgremien und Initiativen wie CERT@VDE ein. Das Ziel sind praxistaugliche, möglichst effektive und wirtschaftliche Vorgehensweisen und Standards zur Umsetzung der Cybersicherheit sowie zur Erfüllung der Regularien – damit sie Kunden wertvolle Orientierung geben, um Cybersicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig den Aufwand zu reduzieren.
Partnerschaftlich in eine sichere Zukunft
Cybersicherheit verlangt dauerhafte Aufmerksamkeit. Beckhoff integriert sie deshalb als kontinuierliche Aufgabe in Organisation, Produktentwicklung und Kundenunterstützung. Regulatorische Anforderungen werden so nicht isoliert erfüllt, sondern in nachhaltige Prozesse überführt. Für Kunden bedeutet das: Beckhoff verbindet technologische Innovationskraft mit Transparenz, langfristiger Produktverantwortung und verlässlicher Unterstützung. So wird Cybersicherheit zu einem festen Bestandteil einer partnerschaftlichen und zukunftssicheren Automatisierung.
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