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OPC UA von Beckhoff: Technologie, Produkte, Vorsprung

OPC UA

Beckhoff ist seit langen Jahren Vorreiter bei offenen Standards, sodass Kunden von einer besonders umfangreichen Interoperabilität zwischen Beckhoff und Fremdprodukten profitieren. Das große Engagement im Bereich der OPC-Standardisierung ist hier ein wesentlicher Teil. Ein zentraler Baustein der Interoperabilität von vielen Kommunikationssystemen sind Interoperabilitäts-Workshops, die jährlich von der OPC Foundation, unter anderem in Europa, organisiert werden. Hier werden die in den Spezifikationen vorgesehenen Aspekte im Praxiseinsatz überprüft, sodass die reale Interoperabilität zwischen den OPC-UA-Produkten der teilnehmenden Hersteller erhöht wird.

Das bedeutet, ein Interoperabilitäts-Workshop zieht Optimierungen in der Produktentwicklung nach sich. Ebenso sind Änderungen in der Spezifikation denkbar, wenn entsprechende Defizite durch unterschiedliche Auslegungen der Entwicklung aufgedeckt werden. Beckhoff ist eines der wenigen Unternehmen, das seine Produkte jedes Jahr in den neusten Versionen und mit den neusten Funktionen auf reale Interoperabilität und Stabilität hin untersuchen lässt. Die Erkenntnisse werden sowohl in die Entwicklung, als auch in die Spezifikationsarbeitsgruppen geleitet. Zurzeit werden in den unterschiedlichen Domänen des Maschinenbaus Companion Specifications definiert. Hierbei handelt es sich um Beschreibungen, die basierend auf den Sprachmitteln von OPC UA, domänenspezifische Sachverhalte beinhalten. Der Grund hierfür: ein OPC UA Client, der sich mit einer Maschine verbindet, soll diese mittels der UA-Darstellung als Maschine von einem Typen begreifen können, unabhängig davon, welcher Hersteller diese Maschine gebaut hat.

Es wird also auf konkrete Maschinenspezifika zugegriffen und nicht auf eine strukturierte Liste von Variablen, die bei jedem Hersteller anders aufgebaut ist. Beckhoff stellt in seinen Produkten umfassende generische Funktionen zur Verfügung und bietet mit TwinCAT eine OPC-UA-Schnittstelle an, die entsprechenden Companion Specifications der Domänen genügen. So kann der TwinCAT OPC UA Server eine solche Beschreibung laden und automatisiert einen entsprechenden Namensraum aufbauen. Nachdem der Kunde ein entsprechendes Mapping auf die Symbolik seines PLC-Programms vorgenommen hat, werden auch entsprechende Live-Daten der Steuerung gemäß der Companion Specifications bereitgestellt.

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